Cerabella

Makers . Seit 1862.

 

Cerabella – Kerzenmacher aus Barcelona seit 1862

Die Geschichte von Cerabella beginnt 1862 mit Francesca Abella und einer kleinen Kerzenwerkstatt an der Plaça del Pedró im heute legendären Viertel El Raval. Damals wurde das Wachs noch unter der mediterranen Sonne gebleicht, bevor daraus jene Kerzen entstanden, die Barcelona nach Einbruch der Dunkelheit erhellten. Sechs Generationen später wird das Familienunternehmen noch immer von derselben Leidenschaft für Wachs, Licht und handwerkliche Herstellung getragen.

Mit der Verbreitung des elektrischen Lichts verlor die Kerze ihre ursprüngliche Notwendigkeit – und gewann eine neue Freiheit. Cerabella begann, sie nicht länger nur als Lichtquelle zu verstehen, sondern als dekoratives Objekt, als Skulptur und als Ausdruck von Atmosphäre. Seit den 1960er-Jahren prägen Experimentierfreude, Qualität und die fortwährende Suche nach neuen Formen, Farben, Oberflächen und Düften die Kollektionen der traditionsreichen Manufaktur.

Bis heute werden die Kerzen in Barcelona mit großer handwerklicher Sorgfalt gezogen, gedreht oder in Formen gegossen. Charakteristische Unregelmäßigkeiten sind dabei kein Fehler, sondern Teil eines Herstellungsprozesses, in dem die Hand des Kerzenmachers sichtbar bleiben darf.

Für seine Designkollektionen arbeitet Cerabella mit renommierten Gestaltern, Künstlern und Architekten zusammen – darunter Jordi Labanda, Sybilla, Helena Rohner, Luki Huber, Michele Oka Doner und Ricardo Bofill. Das Ergebnis sind Kerzen, die auch unangezündet als eigenständige Objekte bestehen.

Die Auswahl von Contemporum. zeigt diese ungewöhnliche Bandbreite: von den farbenfrohen Lollipop- und MATCH-Stabkerzen über die leuchtend roten Korallen bis zu den skulpturalen LABV- und Totem-Entwürfen von Jordi Labanda sowie Sybillas ikonischer Kaktuskerze. Kleine Flammen, große Formen – und Barcelona in seiner vielleicht vergänglichsten Gestalt.

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